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Endometriose - Teil 1

Meine liebe (**),
oh man, was hast du da nur schon durchgemacht! Und wie treffend deine Überschrift ist! Ich glaube , das ist dir gar nicht klar - oder ?

Nur mal vorneweg. Ich bin ein Endometriose-Depp. Schulmedizinisch habe ich irgendwie Null Zugang zu ihr. Auch homöopathisch suche ich noch immer nach ihren Ursprüngen.

Ich möchte hier aber gerne mal meine Gedanken im ganzheitlichen Ansatz sprudeln lassen.
Warum bekommen wir EM?
(Nimm das, was ich jetzt schreibe, als eine Art Märchen. Als einen Ansatz, der so sein KÖNNTE.)

Wir Frauen sind evolutionär etwa zwischen dem 13. und 15 Lebensjahr gebärfähig, und spätestens mit dem Erwachen unserer sexuellen Neugier im Teeniealter auch gebärwillig!.
Auf jeden Fall in der seelischen Ebene.
Vom Kopf her sieht das ganz anders aus: zu diesem Zeitpunkt sind wir noch nicht mal wahlberechtigt, haben keinen Führerschein, die Ausbildung ist nicht abgeschlossen, usw.
Also sagt der Kopf: jetzt bitte KEIN Kind und richtet sich damit gegen die Seele.
Es entsteht ein Konflikt. Konflikte äußern sich auf der körperlichen Ebene immer in Form von Hitze oder Fieber.

So schleppen wir uns jahrelang hin. Körper und Seele wollen endlich empfangen und gebären, unser gesellschaftlicher Werdegang lässt dies aber nicht zu.
Nun setzen wir noch einen drauf: Um zu verhüten, nehmen wir Hormone, mischen uns also sehr invasiv in die seelischen und körpereigenen Prozesse ein. Mehr noch: Diese Hormone täuschen in uns eine andauernde Schwangerschaft vor.(Das ist ja das Prinzip der "Pille").
Wie soll der Körper nun wissen, was er machen soll?
Und wie könnte man es deuten, dass die Gebärmutterschleimhaut doller ackert, als gut für uns ist?

Ist es ihr ganz natürlicher, lange unbefriedigter Wille, irgendwie doch zu empfangen, und deshalb ihr Ausmaß zu vergrößern, so, wie wir es von der Schilddrüse her kennen?

Oder ist sie irritiert, wenn wie ihr hormonell jahrelang vorgaukeln, wir wären schwanger? Steht sie vielleicht im Zugzwang, und sagt sie sich: "Du lieber Himmel, ich bin ja schwanger, also MUSS ich ja meine Schleimhaut vergrößern und die Prozesse ankurbeln?"

Je länger diese ganze Manipulation dauert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Irritation überhaupt.

Studien haben ergeben, dass Frauen, die ihr erstes Kind recht früh gebären, so gut wie keine Anlage haben, eine EM zu produzieren. In den letzten Jahren stieg die zahl der EM-Erkrankten Frauen rapide an.
Liegt das vielleicht daran, dass zeitgleich auch das Durchschnittsalter für Erstgebärende bis satt in die Mitte von dreißig Jahren abgestiegen ist?.
Wird das alles vielleicht noch verstärkt, in dem wir dem Körper die ersehnte SS auch noch vorgaukeln?? Und wenn er das merkt, hat er vielleicht die Möglichkeit, auch mal echt sauer zu werden?

Könnte es sein, dass er deshalb so gegen die Mens protestiert? Ist er deshalb so verkrampft, verhärtet? Spielt da vielleicht unsere Seele auch noch gewaltig mit?
In meiner Praxis habe ich die Erfahrung gemacht, dass Frauen mit EM eigentlich ausnahmslos selbst eine wunderbare Kindheit hatten. Andere wieder hatten keine so gute Kindheit, und wollten ihren Kindern dann aber um so bessere Eltern sein. Also eine optimale Einstellung zur Versorgung des Säuglings, zur Brutpflege in dem Sinne.

Könnte auch dies ein weiteres Verstärkerprinzip sein?

Wie kommt man da wieder raus?
Was kann man dem Körper geben, damit er endlich selbst bestimmen kann, damit er endlich seine Arbeit wieder tun kann, wie es von der Natur her vorgegeben ist?

Was sagt denn die Schulmedizin?
Sie sagt, eine Schwangerschaft kann eine EM heilen!
Das klingt doch sehr schlüssig, auch nach den ganzheitlichen Gedankenansätzen.

Was tut die Schulmedizin?
Sie verursacht vorrübergehende Wechseljahre.
Das klingt auch logisch oder?
Vielleicht können wir das besser verstehen, wenn wir nicht sagen "Wechseljahre", sondern dies eher verstehen als die Zeit BEVOR wir gebärfähig wurden. Dann wäre dieser Therapieansatz so zu verstehen, dass man den mackenden Rechner erst mal wieder runterfährt, danach neu hochfährt, in der Hoffnung, dass der Fehler sich dadurch allein behebt.

Wann starten wir unseren Rechner neu? Wenn wir irgendwann so viel in den Programmen geladen, gelöscht, rumgefummelt und manipuliert haben, dass wir am Ende gar nicht mehr wissen, wie wir ihn zur Ruhe bringen können. Wir starten neu, und siehe da, das System allein kann es immer noch am besten.

Mit dieser "Wechseljahrestherapie" finden wir ein vergleichbares Prinzip. Verfolgen wir diesen Faden mal weiter. Stellen wir uns die Frage, ob wir denn Alternativen haben, zu diesem Neustart.

Was tun wir denn , wenn wir homöopathische Arzneien geben? Wir geben dem Körper den Auftrag zur Selbstheilung. Wir fahren nicht runter, wir starten auch nicht neu. Wir laden ein Heilprogramm dazu. Dieses Programm wird nach und nach alle unsere Bereiche besucht haben und die Information hinterlassen: "Endlich darfst du jetzt mal machen, was du willst und was du für richtig hältst, Kommando gilt ab sofort".

Unser Körper kann das, und zwar wunderbar!
Wir mögen das oft nicht glauben, besonders dann nicht, wenn nach einer Woche Sepia noch immer kein schöner dicker SS-Bauch da ist. Wir glauben aber, wir WISSEN aber, dass er es kann, wenn wir uns in den Finger schneiden.
Da zweifeln wir ja auch nicht. Wir mischen uns überhaupt nicht ein. Wir sagen nicht: "Blutung bitte doller werden, um die Wunde zu reinigen", wir sagen nicht. " Thrombozyten, jetzt Wunde bitte schließen". All die vielen kleinen Schritte, die notwendig sind, nach nur einer winzig kleinen Schnittverletzung, all die Abwehrmaßnahmen, Gefäßweitstellung, Schwellung, Abschwellung, Narbenbildung - all das hat uns noch nie interessiert.

Nö, wir gehen derweil ins Kino und kümmern uns um uns selbst, in dem sicheren uralten Vertrauen, dass unser Körper das schon kann!!!!!!

Ich frage mich oft, warum wir uns einerseits auf ihn verlassen. Im Falle von Zyklus, Menses, Hormone, Empfängnis und Geburt aber, da glauben wir uns einmischen zu müssen. Da haben wir dieses Vertrauen NICHT.

Ist das nicht falsch? Ist das nicht vermessen?
Ist es nicht so, dass, wenn wir uns mal unsere Geburtsorgane personifiziert vorstellen möchten, sogar eine Beleidigung? Müssen wir nicht davon ausgehen, dass der Körper da beleidigt ist, frustriert- und zwar zu recht?

Was halten wir von Müttern, die ihren Kindern sagen: "Das kannst du sowieso nicht!"

Und wer sind wir, die das einem Kinde zwar nie sagen würden, unserem Körper aber doch?

Wie behandeln wir da unseren Körper, wenn wir ihm seine Fähigkeiten absprechen, ihm sein wohlverdientes Vertrauen entziehen? Wie gehen wir da mit uns selbst um?

Damit sollten wir aufhören, stimmts?
Wir sollten schleunigst unser Verhältnis zu uns und unserem Körper wieder in Ordnung bringen.
Dabei können uns homöopathische Arzneimittel helfen.
Und, wir selbst können uns helfen.
In dem wir dafür Sorge tragen, dass unser Körper in keinster Weise mehr entmutigt oder verwirrt wird.

Er wird uns nie wieder sagen hören: "Das kannst du sowieso nicht". Wir sagen nicht einmal mehr:" Ob, er das wohl kann?"

Nein, wir können uns mal tüchtig bei ihm entschuldigen, wir können ihm Anerkennung zollen und Respekt. Wir ziehen unseren falschen Umgang mit einzelnen Teilen von ihm zurück, wir korrigieren, und in Zukunft staunen wir wieder über ihn, wir bewundern seine Vielfältigkeit, seine Intelligenz und seine unermessliche Tendenz, immer wieder alles heil zu machen, dem Leben zugewandt zu sein, und Leben zu spenden!

So, diesen Satz lernen wir jetzt auswendig, damit wir ganz sicher, ab sofort, NIE WIEDER wie Rabenmütter mit uns umgehen.
Versuchen wir doch mal eine Sepia.
Laden wir einfach das Heilprogramm.
Und dann tun wir NICHTS!

Wir sind frei von Erwartungen. Denn wir sind voll Vertrauen.

Ziel ist es nicht, sofort schwanger zu werden, Ziel ist es, gesund zu werden.

Und hier freuen wir uns über jeden kleinen Schritt. Wir staunen über das veränderte Allgemeinbefinden.

Wir können die Schritte zur Heilung in vielen Kleinigkeiten bestaunen. Der Schlaf ändert sich, vielleicht Träumen wir wichtige Dinge, oder andere. Unsere Gemütslage ändert sich, wir fühlen intensiver, können also besser Lachen, besser Weinen und auch mal tüchtig wütend sein.

Wir fangen langsam wieder an, unseren Körper besser zu hören, zu verstehen, denn er wird nun deutlicher zu verstehen sein. Wir haben Appetit, manchmal Heißhunger, öfters mal Durst. Die Beziehung zu uns ändert sich, sie wird intensiver. Wie wirkt sich das wohl auf unsere Partnerschaft, unsere Freundschaften aus?

Und wir lächeln, wenn wir hier und da mal eine Baustelle finden. Der Körper entgiftet, wie und wo er will. Pickel, Bauchschmerzen, Durchfall, Schweiß, Harndrang - all das kann vorkommen. Stellenweise fallen während der Bauzeit Programme mal ganz aus - vielleicht ein ganzer Zyklus oder zwei?. Wir werten nun aber nicht mehr - Oder ?

Wir haben endlich gelernt, dass der Körper die Sache mit der Heilwerdung einfach besser kann als wir.
Wir werden uns nun nicht mehr gegen ihn wenden.

Wir stören und ärgern ihn nicht mehr.

Schließlich sind wir uns doch einig:
Wir wollen beide das Selbe! Wir wünschen uns das, was seit Menschengedenken als Fortpflanzungsbestreben in jede einzelne unserer Zellen geschrieben ist:

Wir wünschen uns ein Baby.

Es ist nicht wichtig, wann es kommen wird.
Es ist nur klar: Es wird kommen.
Früher oder später.
Unser Körper und wir sind nun zu einem Team geworden.

Wir sind Partner.
Wir haben das gleiche Ziel.
Was soll da noch passieren?
Lehnen wir uns doch einfach zurück, packen die Beine hoch, und:
STAUNEN WIR!!!!!!!

Lieber Gruß
Biggi


Kleine Ergänzung im Nachhinein.

Liebe Frauen, ich habe so ein wenig Angst, dass ihr mir dieses Posting vielleicht als respektlos auslegen könntet. So , als wäre eine Endometriose eine Kleinigkeit, die man sich eben mal schnell eingeredet hat, und die man sich deshalb auch schnell wieder wegreden könnte.

So meine ich das ganz gewiss nicht.

Ich habe großen Respekt vor der EM.

Und ich wünschte, ich hätte den "Zaubertrank" dagegen. Aber den habe natürlich auch ich nicht.

Aber aller Anfang ist es immer, eine Krankheit zu verstehen. Für mich als Therapeutin, und für die betroffenen Frauen vielleicht als ein kleines Selbstverständnis, aus dem dann einmal auch ein Selbstbewusstsein hervorgehen kann.

Tatsächlich sprechen einige Frauen hervorragend auf Sepia an – leider kann ich das nicht immer nahtlos verfolgen. Bei Ähnlichkeit der Symptome halte ich sie für einen Versuch wert.