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Sepia C 30 oder Sepia C 1000

Guten Morgen, meine Lieben,

es war die Sepia in der C 1000, die einst so gute Erfolge brachte,
dass die Homöopathen im norddeutschen Raum sie intern als bewährte Rezeptur bezeichneten.
Das habe ich persönlich auch so erlebt.
Und ich finde, das ist auch noch immer so.
Vielleicht heute sogar mehr denn je.

Das Problem ist, dass man aus einer vernünftigen und verantwortungsvollen
homöopathischen Sicht aber nicht einfach mal in der Selbstbehandlung
mit 1000er Potenzen rumballern sollte.

Wir haben es hier also mit einem großen Widerspruch zu tun.
Und es liegt nicht an Euch, wenn Ihr widersprüchliche Aussagen
in den Foren und inzwischen ja im ganzen Web dazu findet.
Es liegt am Widerspruch.

So muss man sich entscheiden.
Und bedenkt bitte, dass auch ein Homöopath sich entscheiden muss!
Wenn dieser nicht jahraus jahrein mit unerfüllten Kinderwünschen
beschäftigt ist, dann wird auch er vor der Sepia C 1000 zurück schrecken.
Weil man das in der Homöopathie halt so macht.

Dann steigt man eben mit einer Sepia in der C 30 ein und baut den Prozess von unten nach oben auf. Das ist auch ok. Je nachdem, wie ein Heilungsprozess dann verläuft, folgen dann andere Mittel oder die Sepia in höheren Potenzen. Die Sepia wird hier gute Wirkung zeigen. Sie wird den Hormonhaushalt ausbalancieren, Schmerzsymptome lindern, den Zyklus knackiger und kraftvoller werden lassen können.

In der C 30 schafft sie nur eines nicht: Sie kann nicht in ererbte Thematiken eingreifen! (Dafür ist sie noch zu klein, würde meine Nachbarin sagen   ))

Mit ererbten Themen meine ich Problematiken, Traumata und Glaubenssätze,
die sich von Uroma, Oma und Mutter direkt in unsere emotionale Welt geschrieben haben, und denen unser Körper deshalb einen Ausdruck verleiht.

Denken wir nur an die Kriegsgeschehnisse, denken wir an viele vergewaltigte Frauen, die innständigst hoffen mussten, nicht vom Eroberer geschwängert aus einem solchen Trauma hervorzugehen.
Aus solchen Familiengeschichten erben wir ein unbewusstes Nichtschwangerwerdenwollen, das mit dem bewussten aber doch schwanger werden wollen in ein gegensätzliches Wirken tritt.

Denken wir an unsere Vorfahrinnen, die Angst haben mussten, ihre Kinder
nicht satt zu bekommen, die Angst haben mussten, dass sie ihnen verhungern. Dies dies wird in folgenden Generationen eine verstärktere "Sucht" nach existenzieller Absicherung der Wunschmütter bewirken.

Wann immer es in der Familiengeschichte um Leben und Tod geht und um die Aufzucht der Brut, gehen solche Themen in unseren Kinderwunsch mit ein.  Diese Erfahrungen findet man in der Gefühlswelt. Und die Gefühlswelt mischt wiederum in zahlreichen körperlichen Symptomen mit.

Was machen wir alson aus diesem Wissen?

Wenn ich also beispielsweise einen Zyklus habe, der einigermaßen regelmäßig ist, sich nur etwas zu lange eintrullert, also ein Paar Tage bräunliche Schmierblutungen braucht, um dann endlich ins Bluten zu kommen, und das so ist, weil der Körper beispielsweise nach einer Hormonbehandlung erst einmal Zeit braucht, um wieder in seine Kraft zu kommen, dann wäre die Sepia C 30 eine gute Wahl.
Denn die Ursache ist aktuell und nachvollziehbar.

Neigt aber eine Frau dazu, immer wieder zyklisch zu schwächeln, und bringt sie damit womöglich nicht nur ihre eigene Schwäche zum Ausdruck, sondern darüber hinaus die Angst Ihrer Uroma, im Krieg ein ungewolltes Baby zu empfangen, dann wird die Sepia C 30 bis hierhin nicht durchkommen.

Das schafft nur ein Homöopathikum ab der 1000.

(und wir haben Hinweise, dass auch ein gut gewähltes Aromatikum das schaffen kann, wenn es denn prozessorientiert gewählt wird )

Heute wissen wir, dass viele Symptome unserer Patienten von den Glaubenssätzen
ihrer Familie durchwirkt sind. Insbesondere die chronischen Symptome und die immer wiederkehrenden. Bedenkt, wie viele Symptome gar
familiencharakteristisch sind!

Diese nennt man transgenarationale Symptome.
Um sie in die Heilung zu führen braucht es hohe Potenzen.
Diese wählt man selten und lässt sie lange wirken, ohne weiter einzugreifen.

Kürzlich erhielt ich einen Brief aus Österreich. Und eine Frau beschrieb mir ihren Weg mit der Sepia C 1000. Binnen einen Jahres hatte sie die Sepia dreimal genommen. Danach hatte sich ihr Zyklus wieder normalisiert, zahlreiche andere körperliche Symptome waren verschwunden und sogar
ihre doch recht großen Myome waren im Ultraschall nicht mehr zu finden.

Und das sind immer die besten Heilungswege:
Hohe Potenzen, seltene Mittelgabe, lange Wirkungszeit.

Ich hoffe, Ihr könnt mit dieser Waschanleitung etwas anfangen.

Heike und ich haben in unserem Homöopathiebuch eine kleine Einführung in
die homöopathische Lehre geschrieben. Ganz ehrlich, bei allem was ich kenne,
ich finde immernoch, dass ist die vernünftigste homöopathische Einführung, die ich kenne.
Vermutlich haben wir sie ja deshalb auch geschrieben; weil eine solche bislang fehlte.

Und ich meine, ich hätte Teile davon im Kinderwunscharchiv veröffentlicht?

Schaut da doch gerne mal rein.

Lieber Gruss

Biggi

 

hier gehts zur ausführlichen Diskussion in den Foren der Frauenworte.

 

November 2011