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Anti-Müller-HormonRisiken: Anti-Müller HormonWie sieht ein ganzheitlicher Kinderwunschweg aus ?

Wie sieht ein ganzheitlicher Kinderwunschweg aus ?

 

Hallo, meine Liebe,  

sei erst einmal herzlich willkommen hier bei uns im Forum.
(Achtung, ich schreibe ohne Brille:-))- verzeiht mir bitte die Tippfehler.

Weißt Du, das mit dem Clomifen würde ich vielleicht noch nach hinten stellen.
Die Hormongruppen, zu denen Clomifen gehört, standen einst unter dem
Verdacht, die Eizellen der Mütter verändern zu können.
Das ist ein schwerwiegender Verdacht , finde ich.

Dem gegenüber steht die Hoffnung, durch Clomifen schwanger werden zu können.

Da verstehe ich gut, wenn man sich für Clomifen entscheidet.

Doch Du hast dir ja nun die Sepia schon bestellt.
Vielleicht magst Du dann vielleicht gerne zuerst den einen Weg gehen,
und notfalls dann, falls du das Gefühl hast, nicht weiter zu kommen,
später erst den anderen Weg, den mit Clomifen?

Das könnte etwa so aussehen:
Du besorgst Dir noch Nux vomica C 30 und nimmst je eine Gabe
(eine Gabe sind 10 Kügelchen) pro Woche, drei, vier Wochen lang.
Diese Zeit nutzt du als Zeit des Entgiftes.
Das kannst du auch im Alltag unterstützen, mit Knofi-Suppe, Ingwersuppe,
Spargelsuppe.... etc.

Danach erst, nimmst Du eine einzige Gabe Sepia und wartest dann ab,
wartest sehr lange ab.
Laß sie mindestens drei Monate lang wirken.
Diese Zeit kannst du nutzen, für die Zeit der Tonisierung.
Das bedeutet, du kannst sie anreichern mit Massagen
(möchte nicht mal jemand die Selbstmassage nach Roberta Cella hier hereinsetzen?)
ab und an mal die Hände auf den Bauch legen und ihn wieder spüren,
ein positives Gefühl zu ihm aufbauen und vor allem Vertrauen.

Gleichzeitg kannst du nachdenken - und jetzt bitte nicht gleich Angst bekommen, ja ?)
ob du dir ein paar Wochen Urlaub vom Kinderwunsch nehmen magst.
Einmal vielleicht nicht an der monatlichen Lotterie teilnehmen??
Und dafür aus dieser Zeit Flitterwochen machen?

"Im Mittelpunkt einer jeden Familie steht das Glück der Eltern"- heisst es,
und das gilt auch schon in der Zeit, in der die Kinder noch unterwegs sind.

Wir haben festgestellt, dass gelegentliche kurze Auszeiten gut für die Partnerschaft sein können, besonders unsere Männer lieben dies. Sie
entpannen dabei sehr !

In vielleicht zwei oder drei Monaten dann, ziehst du ein Resümee.
Da schaust du, was sich verändert hat.
Und dann hast du dich lange genug beobachtet, um eine gute Strategie
für dich zu finden.

Zeigst sich vielleicht eine Gelbkörperschwäche ?
Dann kann man an Phyto-L denken.

Zu diesem Zeitpunkt kann man mal in sich gehen, und versuchen,
seine Gedanken zu sortieren.

Gibt es einen Gedanken in mir, gibt es einen Verdacht, der damit zu tun haben
könnte, dass es bei mir länger dauert mit der Empfängnis?

Oft traut man sich vielleicht nicht, das zu glauben,
doch in der Tat schwirren einer jeder Frau solche Gedanken durch den Kopf.
Und es erscheint schwer, jetzt heraus zu finden, welcher all dieser gedanken der schwerwiegenste ist, welcher der richtige und wichtige ist.

Stellt man sich die Frage hier und jetzt, ist es schwerer, zu einem Ergebnis zu kommen,
als wenn man sie sich später stellt, nach dem man schon einiges getan hat
und wieder ein gutes Gefühl zu sich aufgebaut hat.

Man nimmt dann den Gedanken, der die größte Tiefe besitzt, das ist der,
der einen sehr berührt, einen auf den man immer wieder trifft.

An diesem Gedanken geht man dann entlang,
und erklärt ihn zu seinem persönlichen Thema für eine gewisse Zeit.
Das kann ein Mutterkonflikt sein, beispielsweise, oder Schicksalsschläge
in der Familie, es kann auch sein, dass man das innere Kommando: Ich will nicht schwanger werden!! so lange in seinem Leben befolgt hat,
dass es nun nicht ganz so einfach ist, es wieder loszuwerden.

Es kann Vorfälle im Leben geben, Fehlgeburten beispielsweise, schwere Schwangerschaften, schwere, nicht so guit gelungene Geburten, die
in uns nachwirken, als würde dann ein teil von uns sagen: Das mach ich nie wieder durch!.
Es kann auch sein, dass nciht wir selbst eine solche Erfahrung gemacht haben,
sondern unsere Mütter oder Großmütter.
Und auch dann können sie in UNS wirken.

Die Möglichkeiten sind hier vielfältig.
Und wir erleben es immer wieder, dass es sich lohnt, diese Themen
aufzugreifen, sie für uns zu lösen, um danach unserem Kind
wirklich ein großes Stück näher zu sein.

 

Lieber Gruss 

Biggi, September 2009