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Wenn Kinderseelen sprechen

Wenn Kinderseelen sprechen

Wenn Kinderseelen sprechen


Ich hatte einen Traum.
Von ihm möchte ich euch erzählen.


Ich träumte von einem Frauenbauch, der schmerzte so sehr.
Die Frau – und gleichzeitig auch alle Frauen der Welt – krümmte sich unter ihm. Das konnte ich nicht länger ansehen, also sprach ich den Schmerz an. „Schmerz ich grüße dich, es ist mir eine Ehre dich zu treffen, sag, gibt es etwas, was du mir sagen oder zeigen möchtest?“


Der Schmerz bäumte sich auf unter meiner Ansprache und sprach: „Ich bin nur durch mich selbst definiert, ich bin weder gut noch böse. Ich bin nur was ich bin“.

Dann rückte er zur Seite und ich sah eine kindliche Seele. Ich sprach auch sie an: „Kindliche Seele, ich grüße dich. Gibt es etwas, was du mir sagen willst?“

Die kindliche Seele war ganz in sich zusammengezogen. Ich konnte spüren, wie es sich anfühlen muss, soooo klitzeklein zu sein, so regungslos und gleichzeitig doch so allwissend. Sie sagte: „Ich bin die kindliche Seele für die Frau deren Bauch so schmerzt. Ich möchte zu ihr kommen, möchte von ihr empfangen werden, aber der Weg ist versperrt. Da ich aber schon auf dem Weg zu genau ihr bin, kann ich nun weder vor noch zurück. Ich verharre also hier.“
Ich fragte die kindliche Seele: „Sag, gibt es etwas, was ich für dich tun kann?“ Da antwortete sie mir: „Nein, das kannst du nicht. Die einzige Möglichkeit, durch die ich mich bemerkbar machen kann, das ist der Schmerz im Bauch der Frauen. Nur durch ihn können wir unseren Hilfeschrei ausdrücken. Denn niemand anderes, auch nicht du, sollst uns helfen. Denn wir können nur vorwärts. Vorwärts zu unseren wirklichen Müttern. Und wenn der Weg zu ihnen versperrt ist, dann schreien wir um Hilfe. Das tut sozusagen für uns der Bauchschmerz.“

Ich fragte noch: „Sag, warum kannst du denn nicht zu deiner Mami? Was versperrt dir denn den Weg zu ihr? Ist sie das selbst? Oder was ist das ?“

Auch hier bekam ich eine Antwort:
„ Viele von uns sind wütend. Viele von uns sind arm dran. Und da wir so viele sind, und immer mehr werden, tun wir uns nun zusammen, wir tun alle das selbe, damit wir gehört werden.

Wir mögen nicht nach den Plänen anderer kommen, denn wir sind nicht planbar.
Wir möchten erbeten werden, nicht gefordert.
Wir wollen geliebt werden, nicht bezahlt.
Wir mögen nicht berechnet werden, denn wir sind unberechenbar.
Wir mögen nicht gemessen und getestet werden, denn wir sind unermesslich.
Und :
Wir mögen nicht, dass ihr uns mit Angst belegt.
Ihr belegt uns mit Angst, wenn ihr Angst habt vor einer Schwangerschaft oder vor keiner Schwangerschaft.

Gerade in dem Moment, wenn die Natur in euch erwacht, wenn euch eben „Mutter Natur“ zur Naturmutter machen will und vermag, dann begegnet Ihr “ Ihr“ und somit auch uns in Angst.

Jahre später dann überlegt ihr es euch anders.

Ihr wollt dann doch irgendwann eine „Naturmutter“ sein, und dann passiert euch ein Fehler.
Ihr ladet das Objekt euerer Angst plötzlich ein, ohne die Angst zu wissen, ohne ihr zu begegnen.
Das ist, weshalb wir die Angst tragen müssen, die ihr selbst sie zu tragen ablehnt.
Deshalb begegnet ihr uns in Angst – ohne dies zu wissen.

Ihr habt als junge Frauen eine Spur in den frischen Schnee gefahren, die ein falscher Weg war. Seit dem fahrt ihr immer und immer wieder diesen falschen Weg entlang. Und könnt den neuen, der zu uns führt, nicht mehr finden. Und da ihr euch als unterwegs empfindet, könnt ihr den Fehler nicht merken“

Der Traum ging natürlich noch weiter.
Aber das schaffe ich jetzt nicht mehr.
Und es ist ja auch so genug zu verstehen.
Die Schneespur fand ich toll, die habe ich vorhin in einem Posting direkt schon aufgegriffen.
Ich glaube, was die Kinderseelen uns sagen wollen - und das tun sie auch in Hypnose- und Entspannungssitzungen – ist, dass sie sich wünschen, dass wir uns an Mutter Natur erinnern.
Und die hat nichts zu tun mit Eisprung messen, mit Hormonmessen. Hierin liegt eher noch die Gefahr, von der falschen Spur nicht mehr herunter zu kommen.
Vielleicht ist es wirklich eine gute Idee, die Spur mal vollkommen zu wechseln, von der alten völlig abzulassen.
Vielleicht sollten wir mal nachdenken darüber, dass wir mit 15 oder so geschlechtsreif sind, und innerhalb unserer Gesellschaft beigebracht bekommen, dass schwanger werden eine „Gefahr“ ist, die wir mit der Antibabypille dämmen.
Vielleicht erinnern wir uns an die Momente, in denen wir Angst hatten schwanger zu werden, Angst vor den Babys, die da kommen könnten.
Und vielleicht müssen wir dahin mal zurück, um im Nachhinein diese Weichen mal ganz anders zu stellen.
Ein Ansatz wäre es.
Unsere Kinder möchten in Liebe empfangen werden, wenn’s geht nicht im Reagenzglas.
Und die Natur hat es ja auch so eingerichtet, dass dies funktioniert.
Gewiss, in vielen Fällen ist dies nicht mehr ganz so richtig, ich möchte hier auf keinen Fall den Frauen mit ICSI oder IVF auf die Füsse treten.
Ich möchte aber allen noch mal ans Herz legen, darüber nachzudenken.
Darüber, dass wir seit der Pubertät versuchen, eine Schwangerschaft zu verhindern.
Dass wir unser ganzes Leben planen.
Und dann nicht verstehen, warum sich Kinder nicht auch planen lassen.
Ich geb euch das hier mal mit, einfach so.

Und ihr versteht vielleicht, warum ich so oft schreibe, dass mich die Hormonwerte von dem und dem nicht so interessieren.
Mich interessiert, was wir tun können, um diesen Fehler der Gesellschaft an uns und unseren Kindern zu korrigieren.

Dicke Bussis
Biggi – die schlafwandelnde