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Der Traum vom Hohen Rat

Der Traum vom Hohen Rat

DER TRAUM VOM HOHEN RAT

Eines Tages träumte ich vom "Großen Rat".

Und ich hab so das Gefühl, es würde heute gut hineinpassen in unser Forum, denn es fängt wieder an, sich so "besonders schön" und kuschelig anzufühlen....

Ich träumte, ich war ein Wanderer. Ich weiß nicht, ob Mann oder Frau, eigentlich eher so
geschlechtslos, so eine Art "Hobby-Merlin-der Zauberer".

Mein Beruf war es, die Welt zu verbessern.
Meine Aufgabe war es, die Dinge zum Guten zu wenden.
Und ich tat es, in dem ich die Dinge, Pflanzen , Tiere und Menschen um mich herum heilte, so gut ich konnte.

Manchmal saß ich also tagelang und betete für ein Gänseblümchen hier, für eine Sonnenblume da. Unterwegs kümmerte ich mich um verletzte Tiere, um deren Sorgen, und selten ging ich auch in die Menschendörfer, und schaute dort nach dem Rechten.

Ich war aber auch ein "Sucher". Ständig suchte ich nach Heilweisen, nach Lösungen, versuchte all meine Fragen des Lebens zu beantworten, und vor allem suchte ich nach Rezepturen und Zutaten für Arzneien.

Eines Tages war ich wieder einmal in einem Menschendorf und dort sah ich, dass viele Menschen zur gleichen Zeit dieselbe Krankheit hatten. Ich hatte zuvor noch nie solch eine Krankheit gesehen, vor allem hatte ich noch nie eine Epidemie erlebt und so wanderte und suchte ich ganz verzweifelt nach einem Heilmittel. Ich lief und lief durch den Urwald des Lebens, ich flehte den Himmel um Hilfe an, aber ich konnte diese Krankheit nicht begreifen und ich wusste auch immer noch kein Heilmittel für diese Krankheit. So legte ich mich dann spät am Abend ins weiche Moos und schlief auf der Stelle ein.

Ich fiel in einen tiefen Schlaf und in einen besonderen Traum.

Ich stand vor einem großen Tor. Dieses Tor war geöffnet und so ehrfurchtgebietend, dass ich kaum einzutreten wagte. Ich stand dort, eingeschüchtert und auch etwas verängstigt, und ich erschrak bis ins Mark, als eine allumfassende Stimme nach mir rief:
"Kleiner Hobby-Merlin-der-Zauberer", du hast uns gerufen, also tritt endlich ein.
Die meinten tatsächlich MICH!!!!
Ich bekam Herzklopfen und große Angst, nein Angst wäre der falsche Begriff, ich war einfach erschüttert vor Ehrfurcht und ich dachte, ich bin zu klein, viel, viel zu klein, um diese
hochherrschaftlichen Gefilde zu betreten. Ich konnte aber auch nicht vor der Tür stehen bleiben, also trat ich ein.

Und landete vor einem Tribunal vieler alter und Weiser Gestalten. Sie waren so uralt, dass sie
beinahe ätherisch wirkten, und so weise, dass ich mich für meine Wenigkeit einfach nur schämen konnte.

"Hat es dir die Sprache verschlagen??????", dröhnte da wieder diese Stimme, und ich fand sie sehr streng.
Ja, es hatte mir tatsächlich die Sprache verschlagen. Ich bekam kein Wort heraus. Und wollte doch aber auch nicht unhöflich sein. Was sollte ich nur sagen? Wo war ich überhaupt?

"Wo bin ich, und wo seid ihr?", fragte ich also.

"Dies ist der Hohe Rat", bekam ich zur Antwort, "und du bewegst dich unseren Gefilden. Unsere Aufgabe ist es, die Dinge zu lenken.
Unser Beruf ist es, Antworten zu geben.
Und wir tun dies oft, in dem wir euch Heilmittel geben.
Wir erhalten die Welt gesund."

Da begriff ich langsam. Die weisen Herrschaften hier, hatten anscheinend meine Gebete erhört, und nun endlich sollte ich Antwort erhalten auf all meine Fragen!! Na super, dachte ich, dann komm ich mal gleich raus mit der Sprache und frage alles, was ich so gerne so lange schon wissen mag. Und ich fragte auch gleich nach einem Heilmittel gegen diese widerliche Epidemie.

Ich wurde aber enttäuscht. Ich bekam nämlich keine Antworten auf meine Fragen.

Stattdessen erzählte mir der "Hohe Rat", dass die weisen Menschen hier einfach keine Antworten mehr für uns hätten. Ja, früher sei das so gewesen, aber jetzt nicht mehr. Jetzt seien die Antworten ausgegangen.

Mein Gott, das war ja eine schreckliche Situation.
Ich stellte mir vor, dass es nun niemals mehr Antworten geben würde, niemals mehr Heilmittel und niemals mehr Wünsche erfüllt würden.

Einen kurzen Moment lang wusste ich nicht, was ich nun sagen sollte. Aber vorsichtshalber sagte ich mal "Danke" an den Rat und ich fragte auch, ob ich etwas für ihn tun könne.

"Ja", bekam ich zur Antwort, " das kannst du sehr wohl.
Uns hier oben sind die Antworten ausgegangen, weil in all Euren Gebeten immer nur Fragen bei uns ankommen.


Früher einmal war das anders.
Wir bekamen Fragen.
Und wir bekamen Antworten.
Wir bekamen auch schöne Geschichten, wir hörten eure Lieder, wir bekamen auch Bilder und
durften mit euren Augen die schönsten Dinge sehen, wir hörten eure Worte, wir fühlten eure
Gefühle.
Doch irgendwann einmal, da hörtet ihr auf, uns Lieder zu singen.
Ihr hörtet auf, über schöne Dinge zu sprechen,
weil ihr sie selbst nicht mehr sehen konntet,
hörtet auf, euren Gefühlen Worte zu geben,
weil ihr sie nicht mehr wirklich kanntet,
ihr hörtet auf, uns teilnehmen zu lassen an dem, was wir eigentlich verwalten sollen und zum Glück und zur Vollkommenheit erheben sollten,
weil ihr nicht mehr glauben konntet, dass es sie gibt.

So sind nun auch uns die Antworten ausgegangen.
So können auch wir nicht mehr wirklich sehen, nicht mehr wissen.
Nicht mehr helfen.

Wir haben die Nähe zu euch verloren.
Und somit unsere Fähigkeit, unmittelbar zu helfen.

Stattdessen verwalten wir nur mehr einen riesigen Berg an unverständlicher Fragen, die uns hier täglich erreichen, und wir haben keine einzige Antwort mehr, so dass wir eure Fragen nicht einmal mehr mit Fragen beantworten können".

Das war ja ein schönes Dilemma.
Ich fragte also, was wir denn tun könnten, um den "Großen Rat" wieder mit genügend Antworten zu versorgen.

Auch hier bekam ich eine Antwort:

" Wir können euch nur helfen, wenn wir Bescheid wissen, wie es euch geht, wie es bei euch so aussieht, wie ihr euch fühlt, was so los ist auf der Welt und was ihr braucht.
Wir haben sämtliche Heilmittel zur Verfügung. Aber wir können sie euch nur herunterschicken, direkt vor die Nase, wenn ihr uns über die Krankheit informiert, für die ihr diese Heilmittel braucht.

Ihr müsst uns informieren, mit all euren Sinnen, in Worten, in Bildern, in Eindrücken und Gefühlen, worum es sich hier handelt, dann erst können wir reagieren.


Und wir brauchen viele Eindrücke.
Auch die unwichtigen.
Vor ALLEM die unwichtigen!!!!
Denn je mehr wir wissen, desto besser können wir helfen.

Lehrt uns, wie es sich anfühlt , auf einem Karussell zu fahren, an einer Frühlingsblume zu riechen, am Meer zu stehen, oder auf einem Berggipfel.

Zeigt uns, wie das Leben ist in all seinen Facetten, zeigt uns eure Liebe , zeigt uns eure
Leidenschaft.
Lasst uns Autofahren, lasst uns am Computer sitzen, lasst uns eine Zigarette rauchen, damit wir wissen, wie das ist.

Und DANN könnt ihr auch wieder Fragen, um Heilung bitten, um Antworten, um Glück und
Vollkommenheit.
Denn DANN haben wir wieder auch Antworten, die wir im richtigen Verhältnis verwalten können.
Und an euch zurückgeben.
Zur richtigen Zeit.
An die richtige Stelle.

So, wie ihr uns braucht, so brauchen auch wir euch.
Und je mehr ihr mit uns zusammenarbeitet, desto besser können auch wir mit euch
zusammenarbeiten.

So sind die Gesetze.
Wir haben sie nicht gemacht, wir können nur wissen, wie man nach ihnen lebt.

Es war der zu große Respekt, der euch von uns entfernt hat.
Es war zu viel Demut am falschen Platze,
die eines Tages aus uns ehemals Partnern
dann Leidensgenossen machte.

Anstatt frohen Mutes uns mitzuteilen, was ihr bedürft,
flehtet ihr nur noch,
ängstlich,
ärgerlich,
verzweifelt.

So sammelten wir eure Ängste, euren Ärger, eure Verzweiflung.
Und ernteten dieselben.
Anstatt unsere Arbeit zu tun.

Gehe du nun zurück in dein Menschendorf.
Und erkläre den Menschen, was hier geschehen ist, und wie es wieder gut zu machen ist.
Lauscht nicht nur immer verschreckt auf das, was wir zu sagen haben.
Sondern erzählt uns in kommender Zeit selbst etwas.
Damit auch wir wieder etwas zu erzählen haben.

Lasst uns eure Worte hören,
eure Bilder sehen,
und lasst uns vor allen Dingen fühlen , was ihr fühlt.

Dann werden wir wieder da sein und sehr, sehr nahe bei euch.
Dann sind die Prinzipien des "Hohen Rates" wieder geheilt.
Und dann werden auch wir wieder heilen können"

 lieber Gruss

 

Biggi